Lokalisierung, Connectivity, Security

Lokalisierung, Connectivity, Security (LCS) – ein starkes Trio.

Züge noch exakter Lokalisieren. Mit leistungsstärkerem Mobilfunk kommunizieren. Sicherheitslücken mit modernsten technischen Mitteln schliessen. Auch hier entwickelt das Branchenprogramm smartrail 4.0 neue Lösungen, um die zukünftigen Anforderungen der Bahnbranche zu erfüllen.

Lokalisierung fordert Zuverlässigkeit.

Eine exakte Lokalisierung von Mensch oder Maschine gibt es im Militär oder in der Aviatik seit Langem, bisher jedoch nur mit aufwändigen Technologien und hohen Kosten. Basierend auf der bewährten Technologie hat sich jedoch in den vergangenen Jahren eine Dynamik entwickelt, angetrieben durch die Entwicklung vom selbstfahrenden Strassenfahrzeugen. Wir, die Partner von smartrail 4.0, haben diesen Technologie-Ball aufgenommen und arbeiten heute gemeinsam mit der Industrie an neuen Produkten, wie beispielsweise an der mobilen Zuglokalisierung, die von einer solchen exakten Ortungstechnik profitiert. Dank der genaueren mobilen Lokalisierung kann dichter gefahren werden. Produktionsprozesse werden effizienter und sicherer – beispielsweise beim Rangieren von Zügen.

Connectivity fordert starke Partner.

Sowohl die Kunden als auch die Digitalisierung der Bahnproduktion erfordern eine immer leistungsstärkere Mobilfunkversorgung. Zur Umsetzung des smartrail 4.0 Konzeptes braucht es für die intelligente Technologie ein schnelles, lückenloses und sicheres Mobilfunknetz, z.B. zwischen den Zügen und den Stellwerken. Das Kommunikationssystem der Bahn GSM-R (Global System for Mobile Communications – Rail) ist heute der Sprech- und Datenfunk für die Verbindung zum Zug, zum Beispiel für die Kommunikation zwischen Zugverkehrsleiter und Lokführer. Zudem wird es für betriebsunterstützende Tätigkeiten wie Anlagenüberwachung, Prozessunterstützung wie zum Beispiel die GSM-R- basierte Zugabfertigung und Kundeninformation eingesetzt. Die GSM-Technologie wird jedoch von den öffentlichen Mobilfunkanbietern nur noch wenige Jahre unterstützt. Zudem nutzt die 30 Jahre alte GSM-R Technik die vorhandenen Funkfrequenzen auf eine sehr ineffiziente Art, weswegen in der Schweiz die Funkkapazitätsprobleme immer weiter zunehmen werden. Und da auch der Bedarf für ETCS Führerstandsignalisierung in grossen Knoten über GSM-R nicht bereitgestellt werden kann, kommt die GSM-Technologie ans Ende ihrer Lebensdauer.

Security fordert eine starke Architektur.

Neben den Vorteilen wie Effizienz, Kapazität und Sicherheit bieten die heutigen modernen Technologien von smartrail 4.0 neue Chancen aber auch Risiken im Bereich Cyber Security. Die Chancen nutzen wir konsequent. Die Risiken minimieren wir gegen Null. In diesem Zusammenhang ist neben vertiefter Überlegungen zur geeigneten Netzwerkarchitektur auch eine geeignete Security Architektur festzulegen, die sowohl die Applikationssicherheit, wie auch die Netzwerksicherheit vorgibt.